Mittwoch, 8. April 2015

...nie wieder ein dreckiges Zuhause!

Privileg Staubsauger Edition 50, 2,2 Liter


Schon lange bin ich auf der Suche nach einem neuen Staubsauger. Über meinen alten habe ich mich schon einfach zu lange geärgert. Ich möchte hier keine Namen nennen, weil es einfach sein kann, dass ich großes Pech hatte, aber schon nach kürzester Zeit, war die Saugkraft einfach weg. Staubsaugen war noch nie eine große Leidenschaft von mir, aber dieser Staubsauger schaffte es wirklich, dass ich staubsaugen hasste.

Einen neuen wollte ich auch nie so recht kaufen, weil mir auch niemand wirklich einen empfehlen konnte, der ein gutes Preis-Leistungsverhältnis aufweisen kann. Ein Dyson schön und gut, aber wie soll eine Studentin mit kaum einem Einkommen sich so ein Gerät leisten?


Umso mehr freute ich mich als ich eine E-Mail bekam, dessen Inhalt mich jubeln ließ – ich durfte für Quelle den Privileg Staubsauger Edition 50, 2,2 Liter testen. Ich konnte es kaum erwarten bis der Staubsauger endlich da war. Ca. 2 Wochen hat es gedauert, bis ich das Gerät in den Händen hielt, weil es mehrere Produkte zum Testen gab und noch darauf gewartet werden musste, bis alle Adressen eintrudelten. Umso mehr freute ich mich, als ich es schön verpackt in meinen Händen hielt. Beim Auspacken fiel mir gleich das schicke Design in rot-silber auf und die vielen Bürsten, die dabei waren.



Natürlich musste ich ihn gleich ausprobieren. Der Staubsauger benötigt keine Beutel, sondern verfügt über die Zyklonentechnologie, die für eine hohe Saugkraft steht. Was mir sofort auffiel ist der Filter. Bei meinem alten Gerät, der auch beutellos war, war der Filter aus Stoff und musste oft gewaschen oder zumindest ausgeklopft werden – hier lag auch der Grund des Saugkraftverlusts, weil er nicht mehr sauber wurde. Der Filter von Privileg ist aus Plastik, weswegen sich kein Staub sammeln und superleicht gereinigt werden kann. Auch in der Praxis erweist sich das als durchaus sinnvoll. Beim Ausleeren des Schmutzbehälters ist der Filter auch sofort frei von Staub und Schmutz. Ein zusätzliches Reinigen ist hier nicht notwendig. Durch den durchsichtigen Schmutzbehälter sieht man auch sofort, wieviel Schmutz sich darin befindet und wann man ihn besser ausleeren sollte. Falls man aber feineren Staub hat, wie z.B. bei Bohrarbeiten, kann man den Behälter auch problemlos mit Wasser reinigen, damit der feine Staub die Saugkraft nicht beeinflusst.

Aber jetzt mal zuerst mal zum Gerät. Das Gerät wird mit einigen Bürsten und Düsen geliefert: Mit einer Kombidüse (glatter Untergrund und Hochflorteppiche), Turbodüse (Haare, Fussel, Kurzflorteppiche), Fugendüse, einem Möbelpinsel und einer Parkettdüse. Die Fugendüse und der Möbelpinsel sind gut unter dem Schmutzbehälter versteckt, wodurch man keinen eigenen Stauraum dafür benötigt. Egal, ob Parkett, Teppichboden, Fliesen oder Möbel – für jeden Zweck gibt es eine (oder mehrere) Bürsten.

Die Teleskopstange ist ausfahrbar und auch für etwas größere Leute geeignet. Leider finde ich das Stromkabel etwas zu kurz. Wir haben eine große Wohnung, weswegen ich das Stromkabel wirklich oft umstecken muss, wenn ich die ganze Wohnung saugen möchte. Zudem ist das Gerät sehr wendig und weist Aktionsradius von 8m. Die Räder fahren auch leicht und problemlos – man braucht nicht wirklich anziehen und schon ist er an der richtigen Stelle.

Aber wie saugt denn nun der Privileg Staubsauger? Ich muss echt sagen, dass ich mehr als beeindruckt bin. Trotz einer Leistung von „nur“ 1000 Watt hat das Gerät echt was drauf. So eine Saugkraft habe ich echt noch nie erlebt. Egal ob Stein, Erde, Blätter oder sonstiger Dreck – er saugt alles beim ersten Mal ein, nicht wie mein alter Staubsauger, mit dem man über jedes Haar mindestens 3x drüberfahren musste und das meiste gar nicht einsaugte. Beim Einschalten wirkt der Sauger sehr leise, jedoch wird er nach 3 Sekunden etwas lauter, aber nicht so laut, wie mein altes Gerät. Meine Schwiegermutter, die bei unserer Wohnung vorbeiging meinte nach dem ersten Probesaugen: „Habt ihr einen neuen Staubsauger? Der ist leiser als euer alter und klingt anders..“

Ein weiterer Pluspunkt ist die automatische Saugleistungsregulierung. Der Staubsauger erkennt sofort, ob er gerade auf dem Parkettboden oder auf einem Teppich saugt. Die Saugkraft lässt ein wenig nach, wenn er auf dem Teppich ist, damit man auch hin und herfahren kann, ohne dass der Teppich am Sauger kleben bleibt.

Weil es vor kurzem sehr stürmisch und regnerisch war, habe ich meine Gemüsepflanzen in der Waschküche angepflanzt – an den Dreck, den ich dabei mit der Erde machte, will ich gar nicht mehr denken. Aus Gewohnheit nahm ich mein altes Gerät und ließ es nach ein paar Minuten wieder sein, weil es einfach nicht mal einen Bruchteil einsaugte. Dann fiel mir ein, dass ich ja den Privileg hatte und holte ihn. Was passierte? Es machte mir so viel Spaß, dass ich gleich die ganze Wohnung saugte. Und glaubt mir – das wäre mir vorher nie im Leben auch nur eingefallen :)

Sonstige positive Dinge, die mich noch aufgefallen sind: Er ist durch seine kompakte Form sehr platzsparend und leicht, die Bedienung ist sehr intuitiv – vom Einschalten bis zum Ausleeren funktioniert alles einfach, das Design ist sehr schick und nicht so langweilig, wie manch andere. Vor allem das Preis-Leistungsverhältnis muss hier noch erwähnt werden: Der UVP liegt bei 139,98 € und kostet jetzt bei quelle.at sogar nur 69,99€ - meiner Meinung nach ein unschlagbarer Preis.

Fazit: Ein schlankes Gerät mit schickem Design, das trotz seiner kleinen Größe eine enorme Saugkraftleistung aufweist. Der Staubbehälter lässt sich sekundenschnell leeren und der Filter problemlos reinigen. Das einzige Manko des Geräts liegt in der Länge des Stromkabels, das zum häufigen Umstecken zwingt, was aber durch den wirklich guten Preis wieder gut gemacht wird. Ein Top-Gerät auch fürs kleine Geldbörserl!



1 Kommentar:

  1. Ein guter Staubsauger ist schon Gold wert! Ich habe den perfekten für uns leider noch nicht gefunden... Das Problem sind Bentleys Hundehaare, denen konnte bisher kein Sauger so richtig den Gar ausmachen :o) Irgendwo nach dem Saugen finden man trotzdem immernoch welche, leider...

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